Teezubereitung

Teezubereitung - für einen perfekten Genuss!

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Für die Zubereitung von Tee gibt es sehr unterschiedliche Varianten. Sie hängen zum Beispiel davon ab, in welchem Land oder welcher Region man sich befindet. Auch Traditionen, persönliche Vorlieben und der erwünschte Geschmack spielen dabei eine große Rolle. In West- und Mitteleuropa kommt überwiegend die sogenannte „englische Zubereitung“ zur Anwendung. Diese Methode wurde schon während der britischen Kolonialzeit zusammen mit dem gehandelten Tee propagiert.

Schwarztees (wie Assam oder Ceylon) sollten mit sprudelnd siedendem Wasser aufgebrüht werden. Grüntees und halbfermentierte Teesorten hingegen werden oft bitter, wenn sie mit zu heißem Wasser aufgegossen werden. Daher ist hier zum Aufbrühen eine Temperatur von unter 90 Grad Celsius angeraten (bei einigen ganz feinen Teesorten sogar noch weit weniger), wodurch die empfindlichen Inhaltsstoffe und der Geschmack gewahrt werden. Bei der englischen Zubereitung mit schwarzem Tee wird sehr heiß aufgebrüht, aber niemals mit noch kochendem Wasser.

Verschiedene Teesorten haben eine unterschiedliche Ziehdauer, das heißt die Zeit, während der die Teeblätter im Wasser bleiben sollen, hängt von der Art des Tees ab. Sie kann zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten oder länger sein. Vor allem bei Schwarztee ist die Länge der Ziehdauer entscheidend für seine Wirkung. Je nachdem wie lange der Tee zieht, soll er entweder eher anregend oder eher beruhigend wirken. Hierzu gibt es verschiedene Theorien aber wenige gesicherte Erkenntnisse. Es gilt als unstrittig, dass Koffein von Anfang der Teezeit gelöst wird (wodurch die anregende Wirkung erzielt wird), andere Stoffe aber erst nach zwei bis drei Minuten. Allerdings ist es noch nicht abschließend geklärt, inwiefern der Tee nach mehr als zwei Minuten Ziehdauer beruhigend wirkt, da sich hier verschiedene Effekte ergänzen. Probieren Sie am besten selber aus, welche Wirkung die Ziehzeit auf Sie hat. In Großbritannien ignoriert man oft die Ziehdauer beim Teeaufguss und lässt die Teeblätter oder den Teebeutel in der Kanne. Das hat zur Folge, dass der Tee mit der Zeit immer stärker und bitterer wird. Um dies auszugleichen, wird oft heißes Wasser zum Verdünnen nachgegossen. Und da die meisten Briten ihren Tee sowieso mit Milch trinken, bemerkt man die Bitterkeit nicht mehr so sehr.

Wichtig für die Teezubereitung ist auch die Wasserhärte. Es spricht nichts dagegen, frisches Leitungswasser zu verwenden. Weiches Wasser ist am besten, da hartes (also sehr kalkhaltiges) Wasser den Geschmack des Tees beeinflusst. Dies ist nicht ganz so kritisch bei kräftigen Teesorten wie Assam, aber bei feineren Tees wie Darjeeling kommt bei Verwendung von hartem Wasser eine deutliche bittere Note durch, die den wahren Teegeschmack verfälscht. Hartes Wasser hat auch oft den Effekt einen unschönen Film auf dem Tee zu bilden, was den optischen Genuss beeinträchtigen kann. Hier können zum Beispiel Wasserfilter Abhilfe schaffen. Es ist nicht ratsam, für die Teezubereitung warmes abgestandenes oder schon einmal erhitztes Wasser zu verwenden. Dies enthält zu wenig Sauerstoff und führt zu einem faden Geschmack.

Der wahre Teekenner wärmt seine Teekanne mit heißem Wasser vor und lässt die Patina in der Kanne. Spülen mit Geschirrspülmittel oder sogar in der Geschirrspülmaschine kann Einfluss auf den Geschmack des Tees haben. Ausspülen der Kanne reicht völlig. Wichtig ist auch, dass Tee immer luftdicht und nicht in der Nähe von Gewürzen oder anderen Geruchseinflüssen aufbewahrt wird. Ansonsten kann es zu Geschmackseinbußen kommen. Auf unseren English und Irish Tea-Seiten präsentieren wir Ihnen eine große Auswahl an britischem und irischem Tee. Probieren Sie aus, wie unterschiedliche Zubereitungsarten den Geschmack und das Aroma des Tees verändern. Finden Sie die Art und Weise, Tee zuzubereiten, die Ihnen am ehesten zusagt.

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