English & Irish Tea

Teatime auf den Britischen Inseln!

Englischer Tee

Nichts ist so vielseitig wie der English Tea. Schon vor dem Frühstück bevorzugen manche Engländer den Early Morning Tea. Erst am Nachmittag aber kommt der Teegenießer tatsächlich auf seine Kosten. Angefangen mit dem Light Tea, zu dem besonders gern Scones gegessen werden, die dann beim Cream Tea um die Clotted Cream und Orangenmarmelade oder Konfitüre ergänzt werden – der Cream Tea ist übrigens eine südenglische Spezialität, wird aber auch weiter nördlich genossen. Der elegante Low Tea kommt im Hotel oft mit einer Etagere voller Leckereien wie Sandwiches mit unterschiedlichsten Beilagen – zu Hause natürlich auch einfach auf einem Teller. Stilecht aber nur an einem extra Teetisch. Der High Tea ist dann eher ein frühes Abendessen, dazu passt fast alles, angefangen von süßen Scones oder Walkers Shortbread über Jacobs Crackers hin zu Wurst und Fleisch oder sogar Fisch. Aber komplett ist die Liste natürlich nur mit den beiden Höhepunkten für jeden Tee-Genießer. Stilvoll British geht es beim Reception Tea zu, ein Steh-Empfang, bei dem statt des üblichen Sektes eben Tee gereicht wird. Und der Royal Tea, die edelste Art, den Nachmittagstee einzunehmen – nämlich mit einem Glas Sekt oder Champagner.

Irischer Tee

Schwer vorstellbar, aber tatsächlich wird in Irland pro Kopf erheblich mehr Tee verbraucht als im benachbarten England. Das mag mit dem Wetter zu tun haben, das auf der Insel weit im Westen sprichwörtlich schlecht ist. Nicht umsonst heißt Irland auch die Grüne Insel – die frische, fruchtbare Farbe kommt nicht zufällig zustande, es regnet dort überdurchschnittlich viel. An manchem Tag, egal ob Winter oder Sommer, ist es feucht und kühl. Irish Tea ist daher höchst begehrt. Dabei werden auf der Grünen Insel vor allem die schwarzen Tees bevorzugt, starke Sorten und daher gern mit viel Zucker und sehr oft auch mit Milch. Weißer und Grüntee sind natürlich erhältlich, aber noch nicht ganz so verbreitet. Man hält es doch eher mit der Tradition, auch wenn sich die neuen und interessanten Sorten allmählich durchsetzen. Schließlich will nicht jeder das, was alle wollen. Auch Früchtetees gibt es, allerdings heißen die in Irland wie überhaupt auf den gesamten britischen Inseln nicht Tee, sondern werden als Infusions bezeichnet. Und da dies ein Land der Teetrinker und Teegenießer ist, wurden auch eigene Marken entwickelt. Die großen Namen von Bewleys und Barrys sind überall im Land beliebt und bekannt, und Nambarrie wird vor allem im Norden getrunken.

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Englische Teekultur

Die Englische Teekultur ist früher wie heute wichtiger Bestandteil der britischen Lebensart.

Shortbread aus Schottland

Als süße Verführung zum Tee eignet sich eine Nascherei aus Schottland namens Shortbread.

Englischer Tee

Englischer Tee ist bekannt für seinen rassigen Geschmack und überall auf der Welt beliebt.

Tee Qualität

Gute Qualität erkennt man an den Teeblättern. Wichtig ist auch der „Flush“ – die Ernteperiode.